Fabian Reimann und Niko Wolf
Preisträger des Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst 2012

Die Preisträger Fabian Reimann (l.) und Niko Wolf (r.) mit Urkunden neben (v.l.n.r.) Bettina von Dziembowski, Ulf Wuggenig, Laudatorin Heike Munder, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Christoph Behnke und Valérie Knoll
Foto: Fred Dott


Gewinner des Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst 2012 sind Fabian Reimann aus Lintig im Landkreis Cuxhaven und Niko Wolf aus Jesteburg im Landkreis Harburg, der die Auszeichnung im gleichrangigen Bereich junge Kunst erhielt.

Fabian Reimann und Niko Wolf wurden am 11. Juli 2012 im historischen Fürstensaal des Rathaus der Hansestadt Lüneburg mit der Verleihung des Daniel Frese Preis 2012 gewürdigt. An diesem Ort sind Werke jenes Malers der Spätrenaissance (1540-1611) zu sehen, dem der im letzten Jahr neu lancierte Preis gewidmet ist. 48 zeitgenössische Künstler/innen aus der Region hatten ihre Entwürfe zum Thema »Kunst und Nachhaltigkeit« eingereicht.

Mit Heike Munder, Direktorin des Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich und Mitglied der Jury des Turner Prize 2012 der Tate Gallery London, wurde die Laudatio erneut von einer renommierten, mit der Region verbundenen Persönlichkeit aus dem Kunstfeld gehalten. Heike Munder studierte in Lüneburg Kulturwissenschaften, gründete die Halle für Kunst Lüneburg gemeinsam mit Bernd Milla und arbeitete mehrere Jahre als Kuratorin in der Region, bevor sie von einer der führenden europäischen Institutionen für zeitgenössische Kunst engagiert wurde und von Lüneburg nach Zürich wechselte.

Die zur Vergabe des Daniel Frese Preis 2012 eingesetzte Jury war auch in diesem Jahr mit namhaften Vertreter/innen der Kunstwelt besetzt. Den Juryvorsitz hatte Marius Babias inne, Direktor des Neuen Berliner Kunstvereins. Zudem gehörte Tue Greenfort, ein für seine ökologischen Projekte bekannter Künstler, der bei der documenta(13) vertreten ist, der Jury an. Darüber hinaus zählte zu den Juror/innen Bettina von Dziembowski, Direktorin des Kunstverein Springhornhof, der die Landschaftskunst mitbegründete und in diesem Jahr Räume und Ressourcen für die Preisträger-Ausstellung zur Verfügung stellen wird. Des Weiteren war Karin Guenther in die Jury berufen worden, welche die gleichnamige Hamburger Galerie führt, die regelmäßig auf der Art Basel, der weltweit wichtigsten Kunstmesse, vertreten ist. Hinzu kamen aus dem lokalen Kontext Christoph Behnke, Leiter von KIM sowie die Kuratorin Valérie Knoll.

Die beiden Preisträger erhalten die Möglichkeit, ihren künstlerischen Zugang in der Gruppenausstellung »The Simple Life« im Kunstverein Springhornhof in Neuenkirchen bei Soltau zu präsentieren, wie Bettina von Dziembowski als Gastgeberin der Ausstellung erläuterte. Die Schau eröffnet am 27. Oktober 2012 und wird sich wie der Preis Fragen von »Kunst und Nachhaltigkeit« widmen. Das Preisgeld von jeweils 3000 Euro ist zur Produktion der künstlerischen Arbeit auf Grundlage des preisgekrönten Entwurfs bestimmt. Sie wird in der Gruppenausstellung zu sehen sein. Im Springhornhof werden die Arbeiten der Preisträger mit bedeutenden künstlerischen Positionen aus dem nationalen und internationalen Kontext zusammengeführt.

Projektleiter Christoph Behnke zeigte sich erfreut über die Zahl von 48 Künstlerinnen und Künstlern aus der gesamten Projektregion, die sich für den Daniel Frese Preis 2012 beworben haben. Er dankte in seiner Rede ausdrücklich allen Bewerbern für die eingereichten, vielfach überaus interessanten Entwürfe.

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt KIM im Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Stärkung der zeitgenössischen bildenden Kunst in der Inkubator-Projektregion und hat den Daniel Frese Preis, mit dem bildende beziehungsweise visuelle Künstler/innen in der Region Lüneburg gewürdigt werden, 2011 ins Leben gerufen. Verliehen wird dieser Preis alljährlich für herausragende Entwürfe neuer künstlerischer Arbeiten. Der Daniel Frese Preis wird zu jährlich wechselnden Themen ausgelobt, auf die sich auch die jeweiligen Ausstellungen beziehen. Die Auszeichnung erhalten jeweils zwei Künstler/innen, die einen Wohnsitz in einem der elf Landkreise der Projektregion haben. Diese erstreckt sich auf die Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Verden und Uelzen.


Fabian Reimann

Fabian Reimann hat zum Thema Nachhaltigkeit einen Entwurf für eine von ihm zu realisierende Arbeit mit dem Titel »Das Gedächtnis der Sterne« eingereicht. Für die Ausstellung im Springhornhof plant der Künstler eine Installation unter Rückgriff auf verschiedene Medien zu erarbeiten, anhand derer sich Fragen der Nachhaltigkeit von Wissensorganisation eröffnen. Sie sind im Zeitalter des Internet und der damit verbundenen Diskussionen um open-source-Projekte gegenüber Monopolisierungstendenzen von Information mehr denn je von ökonomischer, politischer und sozialer Brisanz. Anhand von faktischen und fiktiven Elementen soll den Betrachtern von Versprechen und Potentialen unterschiedlicher technischer Neuerungen erzählt werden, die zugleich als Wissensspeicher fungieren und gerade heute mehr denn je rasantem Wandel unterworfen sind. Mit solchen Bewahrungsmedien einher geht die Thematisierung technisch motivierter, dabei immer auch spekulativer Zukunftsutopien. In der Begründung der Jury heißt es: »Der Künstler Fabian Reimann beschäftigt sich auf eindrückliche Weise mit dem Thema der nachhaltigen Wissensorganisation. Besonders herausragende Ansätze präsentiert Reimann bei dem Umgang mit Wissen, indem er das Spannungsverhältnis zwischen Wissensordnung und den dabei auftretenden Leerstellen und Mythenbildungen untersucht.«

Fabian Reimann, Jahrgang 1975, hat an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Heimo Zobernig Textuelle Bildhauerei sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig in der Klasse von Astrid Klein Bildende Kunst studiert. Ebenso in Leipzig studierte der Künstler Grafik Design und Buchkunst.


Niko Wolf

Niko Wolf hat zum Thema Nachhaltigkeit einen Entwurf für die von ihm zu realisierende Arbeit mit dem Titel »Erdhügelmuseum oder: die Ökonomie des Vergessens« eingereicht. Das Vorhaben des Künstlers basiert auf einer exakten Katalogisierung von Maulwurfshügeln auf dem 3 Hektar großen Feld der auch architektonisch eindrucksvollen historischen Kunststätte Bossard in Jesteburg. Für die Ausstellung im Springhornhof entwickelt der Künstler ausgehend von dem daraus hervorgehenden Dokumentarmaterial eine Präsentation, in der die üblicherweise als ästhetisch störend empfundenen Maulwurfshügel in den Blick geraten. Niko Wolfs Entwurf thematisiert zentrale Probleme einer nachhaltigen Bewahrung von Kunst sowie die Bedeutung musealer Sammlungen mit ihrem konservatorischen Auftrag. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: »Der Künstler präsentiert einen innovativen Katalogisierungsansatz in der Traditionslinie konzeptueller Kunst unter Berücksichtigung von Institutionsfragen. In seinem Entwurf bringt Wolf verschiedene disziplinäre Ansätze aus Architektur, Ökonomie, Biologie und Kunst zusammen.«

Niko Wolf, geboren 1982, hat an der Kunsthochschule Ottersberg, Bildende Kunst sowie Kunstpädagogik in der Bildhauerklasse von Prof. Elke Wolf studiert und 2008 mit Diplom abgeschlossen.


— Texte: Cornelia Kastelan, Valérie Knoll



Der Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst wird seit 2011 von KIM für bildende beziehungsweise visuelle Künstler/innen in der Region Lüneburg ausgelobt. Verliehen wird dieser Preis für herausragende Entwürfe neuer künstlerischer Arbeiten. Die alljährliche Auszeichnung von zwei Künstler/innen, die einen Wohnsitz in einem der elf Landkreise dieser Region haben, umfasst verschiedene Formen von Anerkennung und eröffnet den Preisträger/innen neue Möglichkeiten der Vernetzung. So ist der Preis zunächst mit einer öffentlichen Würdigung und einem Preisgeld für den eingereichten Entwurf verbunden. Zudem erhalten die Preisträger/innen Gelegenheit, ihren künstlerischen Zugang in einer Gruppenausstellung mit namhaften Künstler/innen vorzustellen. Das Preisgeld ist für Produktion der künstlerischen Arbeit auf Grundlage des eingereichten Entwurfs bestimmt, die in der Schau zu sehen sein wird. Der Preis wird zu jährlich wechselnden Themen ausgeschrieben, auf die sich auch die jeweiligen Ausstellungen beziehen. Durch Dokumentation der preisgekrönten Arbeiten in Publikationen überdauert die Ausstellungspräsentation den Moment. Als Laudatorin für die Vergabe des Daniel Frese Preis 2012 konnte Heike Munder gewonnen werden, Direktorin des Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich und Mitglied der Jury des Turner Prize 2012 der Tate Gallery London.

Widmung

Die Auszeichnung ist dem Andenken des Lüneburger Malers und Kartographen Daniel Frese (1540–1611) gewidmet. Er bleibt in Erinnerung mit Gemälden für das kunsthistorisch bedeutsame Rathaus Lüneburgs, in denen eine neue Bildsprache zum Ausdruck kommt. Außerdem schuf Daniel Frese Entwürfe für »Civitates Orbis Terrarum«, den weltweit ersten Städteatlas von Braun und Hogenberg (ab 1572). Auf dem Weg zu einem autonomen, von Lenkung durch Kirche, Feudalherren und Staat befreiten künstlerischen Feld trat Daniel Frese als vielseitiger Künstler hervor, der Anregungen sowohl aus der italienischen wie auch aus der niederländischen Malerei zu verarbeiten wusste.

Thematischer Schwerpunkt 2012: »Nachhaltigkeit«

Der Dialog zwischen bildender beziehungsweise visueller Kunst und Nachhaltigkeitstheorien stützt sich auf Entwicklungen, die mit der konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre, mit Land Art, Arte Povera und sozialer Plastik ihre Anfänge nahmen. Er geht mit Bestrebungen der stärkeren Anbindung von Kunst an gesellschaftliche Belange einher. Ohne sich immer ausdrücklich auf das Diskursfeld zu beziehen, finden in der zeitgenössischen Kunst rege Auseinandersetzungen mit dem komplexen Thema statt. Fragen nach dem Verhältnis zu Natur, Kultur und Technik, nach menschenverursachtem Klimawandel, sozialer Teilhabe, Generationengerechtigkeit sowie Entschleunigung und nachhaltiger Entwicklung werden auch in der Kunst gestellt. Längst steht nicht mehr allein die Umweltkrise im Vordergrund, sondern Ökologie, Ökonomie, das Soziale und das Kulturell-Ästhetische sind im Diskurs um Nachhaltigkeit als im gegenseitigen Austausch stehende Teilbereiche zu verstehen. Um künstlerische Auseinandersetzungen mit den vielfältigen Aspekten von »Nachhaltigkeit« beziehungsweise »Nicht-Nachhaltigkeit« anzuregen, steht die Auslobung des Daniel Frese Preis 2012 unter diesem thematischen Schwerpunkt.

Ausstellung 2012

Für die auf Fragen von »Nachhaltigkeit«, einschließlich »Nicht-Nachhaltigkeit«, bezogene Ausstellung des Jahres 2012 stellt der Kunstverein Springhornhof in Neuenkirchen bei Soltau Räume, Reputation und Ressourcen zur Verfügung. Die realisierten Werke der Preisträger/innen münden in diese Schau, die sie mit bedeutenden künstlerischen Positionen aus dem nationalen und internationalen Kontext zusammenführen wird. Am 27. Oktober 2012 findet die Ausstellungseröffnung statt. Im Jahr 2011 war der Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg Gastgeber. Die das Thema »Kunstmarkt« verhandelnde Ausstellung »Demanding Supplies — Nachfragende Angebote« zeigte Installationen und Praxen der Preisträger/innen des ersten Daniel Frese Preis aus der Region, Diego Castro und Katja Staats, sowie Arbeiten unter anderen von Daniel Buren (Paris) und Maria Eichhorn (Berlin).

Jury und Laudatorin

Auch im Jahr 2012 wird eine Fachjury aus namhaften Vertreter/innen des Kunstfeldes, die sich durch unterschiedliche Spezialisierungen auszeichnen, die Entwürfe bewerten und die Preisträger/innen bestimmen. Die Verleihung des Daniel Frese Preis 2012 findet am 11. Juli im Fürstensaal des Rathaus der Hansestadt Lüneburg statt. Mit Heike Munder, Direktorin des Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich, wird die Laudatio erneut von einer renommierten, mit der Region verbundenen Persönlichkeit aus dem Kunstfeld gehalten. Die Jury für den Daniel Frese Preis 2011, welche die ersten Preisträger/innen auswählte, setzte sich zusammen aus Beatrice von Bismarck (zu dieser Zeit Rektorin der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig) (Vorsitz), Thomas Locher (Künstler, The Royal Danish Academy of Fine Arts, Copenhagen), Bernd Milla (Geschäftsführender Direktor der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart), Nikolaus Oberhuber (Galerie KOW, Berlin) sowie Julia Moritz (Kuratorin KIM 2010/11, mittlerweile Leiterin des Vermittlungsprogramms der documenta 13, Kassel) und Christoph Behnke (Leitung KIM). Als Laudator für die erstmalige Vergabe des Daniel Frese Preis sprach der Intendant der Bundeskunsthalle in Bonn, Robert Fleck.

Verfahren

Eingeladen zur Bewerbung sind bildende beziehungsweise visuelle Künstler/innen, die über einen Wohnsitz innerhalb der 11 Landkreise des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg verfügen. Diese Landkreise sind Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Verden und Uelzen; ein entsprechender Nachweis ist beizulegen. Kern der schriftlichen Bewerbung ist ein ausformulierter Vorschlag für die inhaltliche, formale und praktische Realisierung einer auf das Jahresthema 2012, »Nachhaltigkeit«, bezogenen künstlerischen Arbeit. Dieses Thema erlaubt auch die kritische Auseinandersetzung mit Diskursen der Nachhaltigkeit ebenso wie die Bezugnahme auf »Nicht-Nachhaltigkeit«. Der Umfang dieses Vorschlags sollte mindestens eine halbe DIN-A4-Seite umfassen und zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Hinsichtlich Medien und Genres gibt es keine Einschränkungen, sofern sie der bildenden beziehungsweise visuellen Kunst zuzuordnen sind. Sie sind im Vorschlag jedoch zu benennen (Fotografie, Video, Film, digitale Produktion, Skulptur, Zeichnung, Malerei, Performance etc.). Für den schulischen und beruflichen Lebenslauf (CV) sowie die Dokumentation der wichtigsten Einzel- und Gruppenausstellungen der Vergangenheit, die gleichfalls einzureichen sind, empfiehlt sich eine tabellarische Form. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 31. Mai 2012 eingetroffen sein. Adressatin ist die Leiterin des KIM Projektbüros, Anja Stegert (Anschrift siehe Kontakt). Die Bewerbung kann auch in digitaler Form übersandt werden. In diesem Fall bitten wir Entwurf, Meldebescheinigung, CV und Ausstellungsliste mit Unterschriften versehen in gescannter Form als PDF an anja.stegert[at]inkubator.leuphana.de zu übermitteln. Pro Jahr und Wettbewerb werden zwei Künstler/innen ausgewählt, davon eine/r aus dem Bereich des künstlerischen Nachwuchses (bis 40 Jahre). Das Preisgeld umfasst jeweils 3000 Euro. Es ist für die Produktion der auf dem eingereichten Entwurf basierenden künstlerischen Arbeit vorgesehen, die erstmals in der diesjährigen Ausstellung im Kunstverein Springhornhof in Neuenkirchen zum Thema »Nachhaltigkeit« gezeigt wird. Der Entwurf ist ggf. auch persönlich vor Mitgliedern der Jury zu präsentieren. Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2012 im Fürstensaal des Rathaus der Hansestadt Lüneburg statt und erfordert die Anwesenheit der Preisträger/innen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Entwürfe in Abstimmung mit den für die Ausstellung Verantwortlichen umgesetzt. Die von der Fachjury ausgewählten Arbeiten werden in einem Gesamtkatalog für die vier Ausstellungen kommuniziert. Mit ihrer Bewerbung erkennen die Teilnehmer/innen das Verfahren an. Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs stimmen mit ihrer Einreichung der Speicherung ihrer Daten zu Forschungszwecken sowie der Archivierung und Reproduktion der eingereichten Unterlagen zu. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen ist nicht vorgesehen. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Mit der Teilnahme bestätigt der/die Bewerber/in, dass er/sie geistige/r Urheber/in des eingereichten Vorschlags ist. Der Auslobende hat das Recht, die prämierten Arbeiten im Rahmen der genannten Ausstellung zu zeigen und Reproduktionen in Publikationen sowie im Internet honorarfrei unter Namensnennung des/der Künstlers/in zu veröffentlichen. Die Teilnehmenden bestätigen mit ihrer Einreichung, dass sie mit den genannten Veröffentlichungen einverstanden sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

— Texte: Cornelia Kastelan, Valérie Knoll



Atelierbesuch beim Gewinner des Daniel Frese Preis für zeitgenössische Kunst 2012, Niko Wolf

Sa 17.11.2012, 15:00–17:00
Jesteburg

Um Anmeldung bis Do 15.11.2012 unter info(at)kim-art.net wird gebeten.


Für die Ausstellung »The Simple Life« im Kunstverein Springhornhof realisierte Niko Wolf, Gewinner des Daniel Frese Preis 2012 in der Kategorie »Junge Kunst«, seinen von der Jury ausgewählten Entwurf »Erdhügelmuseum oder: Die Ökonomie des Vergessens« (2012). Nun lädt KIM dazu ein, Niko Wolf gemeinsam mit dem Projektleiter Christoph Behnke sowie den Kuratorinnen Valérie Knoll und Cornelia Kastelan in seinem Atelier zu besuchen. Im Austausch mit dem Künstler erhalten die Besucher/innen Einblicke in seine Arbeiten, Interessen und Vorgehensweisen. Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss gemeinsam die Kunststätte Bossard zu begehen, die ebenfalls in Jesteburg gelegen ist.

Treffpunkt ist das Atelier von Niko Wolf in Jesteburg; die Adresse wird bei Anmeldung bekanntgegeben. Da die Fahrt privat zu organisieren ist, bitten wir diejenigen, die nicht mit Bahn und Bus reisen möchten, anzugeben, ob sie eine Mitfahrgelegenheit bieten können oder suchen.





Der Innovations-Inkubator wird von der EU im Rahmen des EFRE, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, sowie vom Land Niedersachsen gefördert.
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